
Die Goldberg-Variationen in geistlicher Deutung und interpretiert auf Mandoline
Zwei Abende widmen sich den Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach (1685-1750). Am Donnerstag, 15. Januar, 19.00 Uhr werden sie im Ulmer Bischof-Sproll-Haus, Olgastr. 137 als Weg des Menschen vor Gott gedeutet. Unter dem Titel „Meditative Musik über endliches und ewiges Sein“ deutet Dr. Wolfgang Steffel das Geschehen als Verbindung zweier Welten: Sphärisch entzogen und anhebend, aber auch geerdet und immer tiefer sich verankernd. Gleich in der zweiten Variation nehmen wir das Schreiten des Erdenmenschen im Pendelschlag seiner begrenzten Lebenszeit wahr, dann und wann Ineinsfall von irdischer und göttlicher Pilgerschaft. Eingespielte Hörbeispiele und Live-Ausschnitte auf Mandoline verlebendigen die Auslegungen. Eine Teilnahme ist auch Online und per Telefon möglich, Zugangsdaten über Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de.
Am Sonntag, 25. Januar 2026, 17.00 Uhr folgt in der Ulmer Nikolauskapelle, Neue Str. 102 die Interpretation ausgewählter Variationen auf Mandoline. Unter dem Leitwort „Leiden und Leidenschaft in Melodie und Akkord“ spielt Steffel aus eigenen Übertragungen der ursprünglich für Cembalo geschriebenen Musik, die auf der vierstimmig-achtsaitigen Mandoline exquisit klingt. Hier wie dort werden die Saiten gezupft, und die gedämpfte Mandoline entspricht haargenau dem Klang des Cembalos im Lautenzug. Ohne Anmeldung. Eintritt frei.




