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Herzlich willkommen
auf der Homepage des Katholischen Dekanats Ehingen-Ulm.

In Kirchengemeinden und katholischen Einrichtungen zeigt sich ein lebendiges und vielfältiges Zeugnis christlichen Lebens in unserer Zeit. Wir hoffen, dass Sie die Informationen, die Sie suchen, schnell und gut finden.

Ulrich Kloos, Dekan
Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent


Februar und März


Unheiliges Treiben, heiliger Tausch: Zur Theologie der Fasnet

Am Dienstag, 21. Februar, 19.30 Uhr geht es in der Unterkirche von St. Georg in der Ulmer Oststadt um die Bedeutung der Fasnet. Unter dem Titel „Unheiliges Treiben, heiliger Tausch“ zeigen Birgit Schultheiß, Melanie Zink und Dekanatsreferent Dr. Wolfgang Steffel, dass die Fasnet kein Ritual zur Winteraustreibung war, sondern ihren Ursprung im christlichen Jahreskreis als Schwellenfest vor der vierzigtägigen Fastenzeit hat. So weist der „Schmotzige“ (wörtlich der „fettige“ Donnerstag) darauf hin, dass an diesem Tag reichlich eierhaltige Krapfen in Schmalz gebacken wurden, um rechtzeitig die unter das Fastengebot fallenden Zutaten aufzubrauchen. „Ohne Fastenzeit keine Fasnet“, weiß Wolfgang Steffel. „Denn ‚Fastnacht’ meint ja nichts anderes als die lange Nacht vor dem Fasten.“ Im 15. Jahrhundert entwickelte sich eine Theologie der Fasnet, die das bunte Treiben vom Glauben her deutete. Dabei stand die katholische Kirche grundsätzlich positiv zur Fasnet: Man müsse schließlich die Laster und Ausschweifungen kennen, die man in der Fastenzeit überwinden wolle. Nähere Infos beim Dekanat Ehingen-Ulm unter Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de.


Geistlicher Weg durch die Fastenzeit im Sinnbild des Pfluges

Das Dekanat Ehingen-Ulm lädt alle Interessierten ein, die Wochen der Fastenzeit im Sinnbild des Pfluges zu gestalten. „Pflügen lockert, lüftet und wendet den Boden“, verdeutlicht Dekanatsreferent Dr. Wolfgang Steffel. „Wir dürfen Verkrustungen und Verkrampfungen loslassen und leichter und freier werden, indem wir die Luft und das Wehen des Geistes hereinlassen. Wir machen uns in der Fastenzeit bereit zur Wende, zur Umkehr und zur Neuausrichtung.“ So wird ein Bibelwort leitend: „Nehmt Neuland unter den Pflug und sät nicht in die Dornen!“ (Jer 4,3). Ein buntes Meditationsblatt mit Pflugbildern von Simone Schulz (Untermarchtal), Impulsen aus Bibel und geistlicher Dichtung sowie Texten von Wolfgang Steffel lädt zur persönlichen Besinnung zuhause ein. Das Blatt mit Begleitheft für die sechs Wochen vor Ostern kann kostenlos über die Dekanatsgeschäftstelle, Tel.: 0731/9206010 und E-Mail: dekanat.eu@drs.de bestellt werden.


Selbstbewusst und gut in Form: Von den Möglichkeiten, heute den Glauben zu leben und das Leben zu glauben
am Sonntag, 26. März, 14.30 Uhr Kaffee, ab 15.00 Uhr Vortrag und Gespräch; im Bildungshaus Kloster Untermarchtal

Eine These von Wolfgang Steffel lautet: Der Einzelne trägt heute die Kirche mehr als diese ihn. Tatsächlich lebt der Glaube nach dem Schwinden eines selbstverständlichen Glaubens und dem Rückgang „guter Gewohnheiten“ mehr und mehr vom persönlichen Engagement und Zeugnis des Individuums. Aber Glaube ist nicht ohne „Formen“ möglich: Der Einzelne braucht Rituale, feste Orte und Zeiten, eine Gemeinschaft. Und so rückt Kirche wieder als tragende Kraft des Glaubens in den Blick. Menschen schaffen Formen, aber Formen schaffen auch Menschen! Daraus ergibt sich, dass wir bei der Entwicklung neuer Formen eine heilige Sorgfalt walten lassen müssen. „Sorgfalt“, weil es um Menschen geht, und „heilig“, weil alle Formen daraufhin beurteilt werden müssen, ob sie Räume für Gottesbegegnung schaffen. Anmeldung bis 23.3. bei der Dekanatsgeschäftsstelle, Tel.: 0731/9206010 oder E-Mail: dekanat.eu@drs.de.