Eigentlich startet die Planung schon, wenn die letzte Freizeit gerade vorbei ist. Die Begeisterung ist noch frisch und schon werden Ideen fürs nächste Mal gesponnen. Natürlich muss auch langfristig organisiert werden. Neben den konkreten Planungstreffen denkt die ein oder der andere immer wieder an die Freizeit und stellt sich vor, was man das nächste Mal tolles machen könnte. Es ist ein Hintergrundthema, das einen das Jahr über begleitet.
Dann in der heißen Phase wird ein buntes Programm für die Teilnehmerinnen und Leiter konkret entworfen und vor Ort geht‘s dann endlich los. Menschen spüren, dass sie gebraucht und geschätzt werden. Dass sie das umsetzten können, was ihnen am Herzen liegt, gemeinsam. Alle zusammen machen sich auf ins Reich der Märchen, ins Reich der Fabelwesen usw. und leben für begrenzte Zeit eine Utopie.
Warum nicht als Erwachsener für sich selbst so etwas planen? Vielleicht für den Anfang mal nur für mich. Als Basis: 3 Tage Handy weg und ausschlafen. Vielleicht spüre ich‘s dann wieder: Das Hintergrundthema, die Utopie, das Reich Gottes.
Georg Reinelt, Jugendseelsorger im Dekanat Ehingen-Ulm