Meine Freizeit

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Eigentlich startet die Planung schon, wenn die letzte Freizeit gerade vorbei ist. Die Begeisterung ist noch frisch und schon werden Ideen fürs nächste Mal gesponnen. Natürlich muss auch langfristig organisiert werden. Neben den konkreten Planungstreffen denkt die ein oder der andere immer wieder an die Freizeit und stellt sich vor, was man das nächste Mal tolles machen könnte. Es ist ein Hintergrundthema, das einen das Jahr über begleitet.

Dann in der heißen Phase wird ein buntes Programm für die Teilnehmerinnen und Leiter konkret entworfen und vor Ort geht‘s dann endlich los. Menschen spüren, dass sie gebraucht und geschätzt werden. Dass sie das umsetzten können, was ihnen am Herzen liegt, gemeinsam. Alle zusammen machen sich auf ins Reich der Märchen, ins Reich der Fabelwesen usw. und leben für begrenzte Zeit eine Utopie.

Warum nicht als Erwachsener für sich selbst so etwas planen? Vielleicht für den Anfang mal nur für mich. Als Basis: 3 Tage Handy weg und ausschlafen. Vielleicht spüre ich‘s dann wieder: Das Hintergrundthema, die Utopie, das Reich Gottes.

Georg Reinelt, Jugendseelsorger im Dekanat Ehingen-Ulm

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Aktueller Impuls

Halt an!

Stopp.
Hier geht es nicht weiter.
Halt an.

Ausgebremst?
Zwangspause?
Außer planmäßiger Halt?
Oder
Geplanter Halt?
Geplante Pause?
Bewusste Bremse?

Halt an.
Ja, du.
Wohin bist du unterwegs?
Halt an!
Schau dich um.
Schnaufe durch, mach eine Pause.
Bei einem Tee, einer Tasse Kaffee oder
beim Blick aus dem Fenster.

Halt an!
Nimm dabei dich selbst in den Blick.

Text: Julia Mokry, Adventskalender 2025 der Katholischen Landvolkbewegung Bayerns und der Katholischen Landjugendbewegung Bayerns – In: Pfarrbriefservice.de

Zentrale Gebete

Vater­unser

Das Vaterunser ist das zentrale Gebet des Christentums und wurde von Jesus Christus selbst gelehrt. Es ist ein Gebet, das die Beziehung zwischen Gott als Vater und den Gläubigen betont. Es besteht aus sieben Bitten, die die Werte des Glaubens widerspiegeln.

Das Gebet findet sich in den Evangelien von Matthäus und Lukas und wird in vielen christlichen Gottesdiensten gemeinsam rezitiert. Das Gebet vereint somit Christen weltweit, da es in allen christlichen Konfessionen gebetet wird.

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

Glaubens­­bekenntnis

Das Glaubensbekenntnis, oft das Apostolische Glaubensbekenntnis genannt, ist eine Zusammenfassung der grundlegenden Glaubensinhalte der katholischen Kirche. Es drückt den Glauben an Gott, Jesus Christus, den Heiligen Geist und die Gemeinschaft der Gläubigen aus.

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben.

Amen.

Ave Maria

Das Ave Maria, auch bekannt als das »Gegrüßet seist du, Maria«, ist ein Gebet, das sich direkt an Maria richtet. Es erinnert an die Verkündigung und betont ihre Rolle als Mutter Gottes. Der Text des Gebets basiert auf dem biblischen Bericht über die Verkündigung an Maria, als der Engel Gabriel ihr die bevorstehende Geburt Jesu verkündete.

Das Ave Maria wird in verschiedenen liturgischen und musikalischen Kontexten verwendet, es ist auch wichtiger Bestandteil des Rosenkranzgebets. Neben seiner liturgischen Verwendung findet das Ave Maria daher auch Platz in der alltäglichen Frömmigkeit. Viele Komponisten haben das Ave Maria in ihrer Musik vertont, wodurch es auch in der klassischen Musik große Bedeutung erlangt hat.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir.

Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Amen.