
Interreligiöses Friedensgebet von Christen, Juden, Muslimen und Aleviten
Montag, 27.04.2026 | 18:00 Uhr | Haus der Begegnung

Am 27. April lädt der Ulmer Rat der Religionen zum jährlich stattfindenden multireligiösen Friedensgebet ein. Die Veranstaltung steht ganz im Zeichen des gemeinsamen Einsatzes für Frieden, Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt. Auch Oberbürgermeister Martin Ansbacher nimmt persönlich teil. „Der Rat der Religionen ist ein sehr wichtiger Pfeiler des interreligiösen Dialogs für Ulm. Er baut Brücken zwischen Gemeinden und Menschen unterschiedlichen Glaubens und trägt zum guten Zusammenleben aller Menschen in dieser Stadt bei. Auch das Anliegen gemeinsam für den Frieden zu beten unterstütze ich aus vollem Herzen“.
In einer Zeit, in der viele Menschen weltweit unter den Folgen von Konflikten und Gewalt leiden, soll das gemeinsame Gebet der verschiedenen Religionsgemeinschaften ein Zeichen setzen: für Mitgefühl mit der Zivilbevölkerung, für das Verbindende zwischen den Religionen und für ein friedliches Miteinander vor Ort. So ist Imam Dr. Bilal Hodzic, aktiv in der bosnischen Moschee, überzeugt: „Wenn wir zusammenstehen als Religionen und Gläubige, können wir Frieden erreichen.“
„Der Rat der Religionen ist sehr wichtig für Ulm. Wir gehören unterschiedlichen Religionen an und arbeiten seit vielen Jahren vertrauensvoll zusammen, Christen, Juden, Muslime und Aleviten.“ So beschreibt Dekan Ulrich Kloos von der katholischen Kirche den Auftrag des vor für 15 Jahren gegründeten Rats der Religionen.
Das gemeinsame Friedensgebet soll deutlich machen, dass Frieden ein gemeinsames Anliegen aller Religionen und Weltanschauungen ist, in Ulm und auch weltweit. Zugleich soll die Veranstaltung dazu beitragen, dass internationale Konflikte nicht in das gesellschaftliche Miteinander in unserer Stadt hineingetragen werden, sondern dass das Verbindende im Vordergrund bleibt. Der Ulmer Rabbiner Shneur Trebnik fasst es zusammen: „Wir stehen zusammen für den Frieden und beten für alle Menschen auf dieser Welt und für Versöhnung. Wir stehen als unterschiedliche Religionen zusammen hier in Ulm.“
Die Veranstaltung findet im Haus der Begegnung statt und beginnt um 18 Uhr.
Die Veranstalter weißen darauf hin, dass das Mitführen nationaler Symbole und Zeichen bei der Veranstaltung nicht gewünscht ist.



